Der Widerspruch

Der Widerspruch

Nicht immer erfolgt eine Ablehnung zu Recht. Die Erfahrung zeigt, dass
rund 70% der Gutachten des MDK fehlerhaft oder unvollständig sind und
damit nicht den tatsächlichen Grad der Selbständigkeit abbilden.

Der Widerspruch kann zunächst formlos erfolgen. d.h. schriftlich und
ohne Begründung.
Hier finden Sie ein Musterdokument von uns. Link

Der Widerspruch muss innerhalb von einem Monat nach Eingang des
Bescheides der Pflegekasse eingelegt werden.

Achten Sie unbedingt auf Fristwahrung, denn nach Ablauf der
Widerspruchsfrist wird der Bescheid bestandskräftig und kann
nicht mehr angefochten werden.

Fordern Sie in dem zunächst formlosen Widerspruch das MDK-
Gutachten mit an, sofern Ihnen dieses noch nicht vorliegt.

Das MDK-Gutachten ist die Grundlage für die Bewilligung von
Leistungen der Pflegeversicherung. Es ist damit auch die wichtigste
Grundlage für Ihre Widerspruchsargumentation.

Diese kann dann in Ruhe anschließend formuliert werden. Die fachliche
Begründung ist das zentrale Dokument für Ihren Widerspruch.

Nach dem Erhalt Ihrer fachlichen Begründung wird Ihre Pflegekasse
einen erneuten Begutachtungstermin veranlassen.

Der Gutachter des MDK kommt erneut zu Ihnen, um Ihre Argumente und
das Erstgutachten zu überprüfen.

Sowohl Sie als auch die pflegenden Angehörigen sollten sich gut
vorbereiten und alle wichtigen Unterlagen bereithalten.

Dazu gehören zum Beispiel Arztberichte, Entlassungsbriefe vom
Krankenhaus, Überweisungen zu Fachärzten oder Atteste.

Wenn Ihr Widerspruch abgelehnt wird, haben Sie zwei Möglichkeiten:
Sie akzeptieren die Ablehnung des Pflegegrades
oder erhalten den Widerspruch aufrecht.

Wir helfen Ihnen sehr gern bei diesem gesamten Verfahren;
nehmen Sie dazu Kontakt zu uns auf.